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★ ★ ★ Kirsch -Quarksahne Törtchen ★ ★ ★

von am 25. Juni 2015

Kirschen — Kirschen —- so sexy — so wohl vom Geschmack als auch vom Aussehen. Als Kinder gab`s zwei Dinge die man unbedingt mit den Kirschen machen musste. 1. ein Pärchen wurde immer an die Ohren gehängt!!! Das sah immer toll aus und man musste aufpassen, das die Kirschen nicht vom Ohr fiel — na und 2. ganz klar —- Steine spucken!!! Mit meinem großen Bruder war das immer eine wunderbare Herausforderung!! Er konnte einfach weiter spucken als ich — immer. Diese wunderbaren Erinnerungen kommen mir immer wenn ich Kirschen sehe. Was ich jedoch nie mochte war Kirschkompott. Und da ich letztes Mal auf dem Markt schon Kirschen gekauft habe — und ich wunderbare Dessertringe ausprobieren wollte — da hatte ich schon ein Bild im Kopf.

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ZUTATEN:  für den Boden

  • 300 Kekse ( ich habe Butterkekse genommen )
  • 160 -180 g cremige Butter

ZUTATEN: für den Belag

  • 500 g Magerquark
  • 300 g frische Sahne
  • 100 Mascarpone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb von einer Zitrone
  • 10 Blatt Gelatine
  • 100 Zucker
  • 2 Hände schöne Kirschen ( am besten mit Stiel )

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Diese Rezept ist eigentlich für eine 26 er Springform — ich habe eine kleine 11 er + 15 er Springform genommen und 3 Dessertringe 8,5 cm + 4,5 cm + 7 cm.

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Die Kekse in einer Gefriertüte zerkleinern und mit der Butter verrühren . Mit der entstandenen Masse die Böden der Springformen und der Dessertringe belegen ( ca. 1 cm ) und gut festdrücken. ( die Dessertringe habe ich auf einen Teller mit Backpapier gestellt –die Backformen habe ich auch mit Backpapier belegt ) Alles in den Kühlschrank für mind.30 – 60 Minuten.

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Die  Gelatine in Wasser auflösen. Den Quark und die Mascarpone mit dem Zucker dem Abrieb der Zitrone und dem Vanillezucker zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die ausgedrückte Gelatine-Blätter in ein kleines Töpfchen geben und erwärmen — 2 Esslöffel von der Quarkmasse vorsichtig mit der Gelatine verrühren. Die steifgeschlagene Sahne unter die Quarkmasse rühren und die Gelatinemasse dazugeben. Nochmals gut verrühren und nun die Springformen und die Dessertringe bis zum Rand befüllen. Für mindesten 4 Stunden in den Kühlschrank — über Nacht ist es noch besser. Danach sehr vorsichtig aus den Formen lösen und mit gewaschenen Kirschen garnieren.

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Wie immer!!

Viel Spass beim Lesen und Nachbacken!!

Die Laura!!

 

 

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★ ★ ★ Ribisel-Johannisbeer Muffin ★ ★ ★

von am 21. Juni 2015

Die Ribisel feiert am 24. Juni Namenstag. Ihre deutsche Bezeichnung Johannisbeere verdankt sie nämlich dem Johannitag an eben diesem Datum — wenn die ersten Früchte  reifen. Von Ende Juni bis Ende August können die leckeren Früchtchen von ihren Sträuchern gepflückt werden. Ihren österreichischen Namen bekam die runde Beere übrigens in Anlehnung an ihre lateinische Bezeichnung RIBES. Da ich ein Schwabenkind bin — kannte ich die leicht-süß-säuerliche Beere nur unter der Bezeichnung Ribisel. Diese kleine Frucht gehörte in meiner Kindheit nicht zu meinen Favoriten!! Ich erinnere mich noch gut daran — der klassische Nachtisch —- Kompott  mit frischen Früchten —- sobald die Ribisel dabei war — also es war wirklich jedes Mal dieser Moment — ist sie sauer oder doch mehr süß!! Bis zu dem Moment wo man diese kleine Beere im Mund hat — und diese zerplatz— war dies sauer —das hat`s mich immer ein bisschen geschüttelt !!!. Wie gesagt, es war immer eine kleine Überwindung ( heute auch noch )  Als ich bei Tina`s Tausendschön Ihren wunderbaren Johannisbeerkuchen mit Haselnüssen gesehen habe — war klar — das ist wieder einmal  mein Rezept!!IMG_3733

Die Kombination mit Haselnüssen — himmlisch!! Beim Rezept überfliegen — klar einfach—mach ich — bekomm ich hin — und als Muffin — damit Mr. Sweet wieder diese kleinen Habse hat. Losmarschiert auf der Suche nach frischen Johannisbeeren — tatatata — fündig geworden. Es ist im Norden nicht immer so einfach —- da wir immer gute 4 Wochen mit dem Ernten der saisonalen Früchte hinter dem Süden her hinken. ( außer wenn das Obst vom Alten Land kommt )

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ZUTATEN : für ein 12er Muffinform

  • 125 g brauner Zucker
  • 100 g Dinkelmehl
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 140 g Butter (flüssig und braun)
  • 1 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 300 g Johannisbeeren
  • 50 g ganze Haselnüsse
  • 50 g Haselnüsse gehobelt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und solange köcheln  lassen bis sich die Molke am Boden braun färbt und die Butter einen nussigen Geschmack annimmt. ( Am Besten dabeibleiben!!!! )  Durch ein Sieb gießen ,beiseite stellen und  abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175°  vorheizen.
Die festen Zutaten (Mehl, gemahlene Haselnüsse, Backpulver ) miteinander vermischen.
In einer Rührschüssel den braunen Zucker  und die Eier schaumig schlagen.  Nun die erkaltete Butter und den Vanilleextrakt vorsichtig dazugeben und nochmals kurz durchrühren.
Die ganzen Haselnüsse einmal halbieren und dazugeben ebenso ca. 275 g der gewaschenen  Johannisbeeren. Alles einmal kurz vermischen und in die  gefettete Muffinsform  geben.( Du kannst natürlich auch Muffinpapier nehmen, dann brauchst du nicht einfetten ). Die gehobelten Haselnüsse und die restlichen Johannisbeeren darüber geben und ab in den Ofen. Ca. 30-35 Minuten backen. ( wenn Du das Rezept in einer Kastenform machst — längere Backzeit! ) Stäbchenprobe machen!!

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Zum Schluß noch mit Puderzucker bestäuben — absolut köstlich!! Liebe Tina—mehr von solchen Rezepten!!!

Wie immer!!

Viel Spass beim Lesen und Nachbacken!!

Die Laura!!

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