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★ ★ ★ Der Kniff ist das Obst / Apfelschicht Kuchen ★ ★ ★

von am 5. Oktober 2016

Sonntags gibt es nichts Schöneres als in aller Ruhe die FAZ zu lesen!! Jeden Sonntag!! Die Vorfreude bei mir ist ganz groß und ich liebe es bei einer Tasse Kaffee, einem frisch aufgebackenen  Baguettebrötchen natürlich mit selbst gemachter Himbeermarmelade  mir einzelne Artikel heraus zu suchen. Manchmal ist die FAZ so voll toller Artikel und manchmal lege ich diese auch ein bisschen enttäuscht zur Seite. Diesen Sonntag jedoch war ein kleiner Bericht über die französische Bloggerin Christelle Huet-Gomez und Ihr neu erschienenes Buch drin. Wie man einen Kuchen backt fast ohne Teig!! Gleich das Rezept gelesen — klingt einfach — bekomme ich hin!! Keine Äpfel im Haus — kein Problem — Fahrrad raus — Korb mitgenommen und ab gehts zum Äpfel pflücken bzw. Fallobst ist perfekt dafür!! Da ich keine Himbeeren hatte — hab ich diese einfach weg gelassen!!

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ZUTATAEN: für eine 20er Springform

  • 3 Eier
  • 60 g + 30 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 1 kg Äpfel

Den Ofen auf 180° C vorheizen — die Springform einfetten und mit den 20 g Zucker ausstreuen — und mit Alufolie von unten auslaufsicher einpacken ( der Teig ist sehr flüssig !! ) . Die Eier mit 60 g Zucker sehr schaumig schlagen — die Butter und dann das Mehl hinzufügen — so lange schlagen bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist. Die Äpfel schälen und in Spalten schneiden — das Kerngehäuse entfernen und nun mit einem Hobel in dünne Scheiben ( ca. 1mm !!! ) hobeln. Das ist ein bisschen mühselig aber je dünner gehobelt wird um so besser. Die gehobelten Äpfel in den Teig unterheben und in die Springform füllen noch mit dem restlichen Zucker ( ca. 10 g ) bestäuben und  für ca. 50 – 60 Minuten in den Backofen. Erkalten lassen aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben — fertig! Ist wirklich super einfach und je saurer der Apfel — desto lääääääckerer!!

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Mit einer Schablone und Puderzucker den Kuchen dekorieren und bestäuben — und fertig ist ein wundervoller Sonntagskuchen .

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Schablonen sind klasse und können immer wieder verwendet werden.

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Wie immer viel Spass beim Lesen und Nachbacken!!

Die Laura!!

20 er Springform ( klick )
 Kuchen und Cupcake Schablonen  ( klick )
 Kuchengitter bei Cucina Laura

 

 

 

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Rezepte

★ ★ ★ Rhabarber Squirl Tarte ★ ★ ★

von am 3. Mai 2015

IMG_2846Rhabarber!!! — Ich bin jetzt mal ganz ehrlich — als Kind möchte ich dieses Obst überhaupt nicht. Entweder war Der so sauer oder irgendwie noch nicht durch und dann die langen Fäden die beim Schneiden entstehen — nee — das war absolut nix für mich. Na ja man wird älter und zum Glück verändert sich nicht nur der Mensch — oh nein auch der Geschmackssinn! Da kann ich Euch Geschichten erzählen!!! — OK wieder zurück zum Rhabarberkuchen.IMG_2850Dieses wunderbare Rezept ist mal wieder von meiner Tina — Tina`s Tausendschön letztes Jahr bei Ihr auf dem Blog gesehen — in meinem Kopf ( brain ) abgespeichert  und jetzt da Rhabarber — Zeit ist wieder heraus geholt und gemacht. Heute morgen nach dem Frühstück musste die Zeitung ( wir lesen immer am Sonntag die FAZ ) herhalten!!!IMG_2852

ZUTATEN: Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 100 g weiche Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Ei

ZUTATEN: Belag

  • 3 Stangen Rhabarber
  • 150 ml Sahne
  • 200 g Schmand
  • 2 Eier
  • 3 EL Speisestärke
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für den Mürbeteig die Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten und für ca. 1 Stunden im Kühlschrank kühl stellen. Danach ausrollen und die Tartform damit auslegen — mit Backerbsen ca. 15 Minuten bei 180° im Backofen backen.

Den Rhabarber waschen und in lange dünne Streifen schneiden — diese in einer ( ich habe eine Auflaufform genommen ) mit etwas Zucker für ca. 30 Minuten zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten für den Belag in die Küchenmaschine geben und ca. 5 Minuten gut verrühren . Nun die Rhabarber Streifen kreisförmig auf dem vorgebackenen Mürbeteig legen und die Sahnemischung darüber verteilen — nun das Ganze bei 180° für 30 Minuten in den Backofen —- etwas auskühlen lassen — frische Schlagsahne dazu —- Mmmmmhhh……..!

 

Wie immer!!

Viel Spass beim Lesen und Nachbacken !!

Die Laura!!

 

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